Brand­früh­er­ken­nung
mit Wärme­bild­technik

Stationäre Wärmebildkameras erkennen kritische Temperaturentwicklungen und Glutnester, bevor Rauch entsteht. Berührungslos, rund um die Uhr, auch durch Staub, Nebel und verqualmte Luft, wo klassische Rauchmelder versagen.
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Erkennung vor Rauchentwicklung
24/7 Überwachung
Automatische Alarmierung
VdS-Richtlinie 3189 konform
Das Problem

Warum klassische Systeme zu spät reagieren

Rauchmelder, Sprinkler und Brandbekämpfungsanlagen sind reaktive Systeme. Sie reagieren erst, wenn ein Brand bereits entstanden ist. Zwischen dem ersten kritischen Temperaturanstieg und der Rauchentwicklung liegen oft Minuten oder Stunden, in denen ein thermografisches Brandfrüherkennungssystem bereits alarmiert, eingegriffen und Schäden verhindert hätte.

Grafik mit der Entwicklung eines Brandes von Temperaturanstieg bis voll entwickeltem Feuer, zeigt Zerstörungsgrad und Frühwarnstufen wie Infrarotkamera, Ansaugrauchdetektion, Raucherkennung, Brandbekämpfung und Feuerwehr.

Die stationäre Infrarotkamera setzt bereits beim ersten Temperaturanstieg an, lange bevor Rauchmelder oder optische Systeme überhaupt reagieren. Selbst verdeckte Glutnester, die visuell nicht erkennbar sind, werden an der Oberfläche als thermische Anomalie sichtbar.

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Ablauf

Wie thermografische Brandfrüherkennung funktioniert

Wärmebildkameras messen Oberflächentemperaturen berührungslos und flächendeckend. Jede thermische Anomalie, ob Hotspot, überhitzte Schaltanlage oder schwelender Bereich, wird sofort sichtbar. Die Software analysiert in Echtzeit und löst automatisch Alarm aus oder übergibt ein Steuersignal an Löschanlage oder Brandmeldesystem.
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Erfassung

Die stationäre Wärmebildkamera erfasst die überwachte Fläche oder Anlage kontinuierlich, 24/7, ohne manuelle Kontrolle.

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Live Analyse

Die Software analysiert Thermogramme in Echtzeit, erkennt Hotspots und thermische Anomalien und vergleicht mit definierten Grenzwerten.

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Analyse

Bei Grenzwertüberschreitung erfolgt automatisch Alarmierung, wahlweise als akustischer Alarm, Steuersignal an SPS oder Weiterleitung an das Brandmeldesystem.

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Dokumentation

Lückenlose Aufzeichnung aller Messwerte, Ereignisse und Zeitstempel. Optionale Weiterleitung an Leit- oder Brandmeldesystem nach DIN EN 54.

Für wen

Wo thermografische Brandfrüherkennung eingesetzt wird

Recycling und Entsorgung

Große Mengen organischen Materials, Heu, Holzschnitzel, Kohle oder ölgetränkte Abfälle, können sich durch biologische Oxidation selbst entzünden. Wärmebildkameras überwachen Lagerflächen und Sortierhallen flächendeckend und erkennen Selbstentzündungsherde frühzeitig, oft Stunden vor dem eigentlichen Brand.

Industrieanlagen, Trafos und Schaltanlagen

Elektrische Anlagen, Transformatoren und Schaltschränke können durch Überhitzung, Überlastung oder brennbare Stoffe zur Brandquelle werden. Thermografische Systeme überwachen diese Bereiche im Dauerbetrieb und erkennen thermische Anomalien, bevor sie kritisch werden. Geeignet als Ergänzung zur normkonformen Brandmeldeanlage nach DIN EN 54.

Freiflächen und Außenlager

Lager- und Freiflächen lassen sich mit stationären Wärmebildkameras großflächig überwachen, auch bei Dunkelheit, Nebel oder Staub, wo visuelle Kamerasysteme und Rauchmelder versagen.

Biomasse und Schüttgutlager

Schüttgutlager mit Getreide, Holzpellets oder Kohle sind besonders brandgefährdet. Selbstentzündung entsteht von innen heraus und ist visuell nicht erkennbar. Thermografie macht innere Glutnester als Temperaturanomalie an der Oberfläche sichtbar.

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METHODENVERGLEICH

Was thermografische Brandfrüherkennung kann, was andere nicht können

KriteriumThermografieRauchmelderVisuelle Kamera
Erkennung vor RauchentwicklungJaErst nach einiger ZeitNein
Funktioniert bei DunkelheitJaJaNein
Funktioniert bei Staub und RauchJaEingeschränktNein
Flächendeckende MessungJaNeinNein
Automatische AlarmierungJaJaBedingt
Lokalisierung des HotspotsJaNeinBedingt
Lösung

UNSERE LÖSUNG, die 4 nächsten Schritte

Bedarfsanalyse

Welche Bereiche sollen überwacht werden, welche Brandrisiken bestehen, welche Normen gelten (VdS 3189, DIN EN 54)?

Systemauslegung

Kameraauswahl, Positionierung, Sichtfeld, Temperaturschwellenwerte und Alarmgrenzen gemeinsam definieren.

Wärmebildkameras

FLIR-Kameras für Brandfrüherkennung mit fachlicher Beratung, keine Shopmentalität, sondern die passende Kamera für Ihren Überwachungsbereich.

Schulung

Bedienpersonal in der Systemnutzung schulen, Alarmreaktion und Konfiguration dokumentieren.

Haben Sie Bereiche die rund um die Uhr überwacht werden müssen?

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Häufig gestellte Fragen

Was Systemintegratoren und Anlagenbetreiber am häufigsten fragen.

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Können wir das Brandfrüherkennungssystem selbst bedienen oder brauchen wir geschultes Personal?

Im Normalbetrieb läuft das Brandfrüherkennungssystem vollautomatisch ohne Bedienerinteraktion. Alarm-Quittierungen und Anpassungen von Temperaturschwellenwerten können über ein einfaches Webinterface erfolgen. Für Konfigurationsänderungen schulen wir Ihre Mitarbeitenden direkt vor Ort.

Wie oft muss das thermografische Brandfrüherkennungssystem kalibriert werden?

Für zuverlässige Temperaturschwellenwerte empfehlen wir eine Kalibrierung alle 12 Monate. Für sicherheitskritische Anwendungen in Chemieanlagen oder ATEX-Bereichen empfehlen wir 6 Monate. Wir bieten einen Kalibriervertrag an, der die Kalibrierung automatisch in festgelegten Intervallen sicherstellt, ohne dass Sie daran denken müssen.

Kann das Brandfrüherkennungssystem automatisch eine Löschanlage auslösen?

Ja. Das Alarmsignal der Auswertungssoftware (digitaler Ausgang oder potenzialfreier Kontakt) kann an eine Sprinkleranlage, Gaslöschanlage oder sonstige Brandbekämpfungsanlage weitergeleitet werden. Die konkrete Verdrahtung erfolgt in Abstimmung mit dem Anlagenbauer. Wir liefern den Schnittstellenkontakt und dokumentieren die Übergabeschnittstelle vollständig.

Kann eine Wärmebildkamera eine normkonforme Brandmeldeanlage ersetzen?

Nein. Stationäre Wärmebildkameras ersetzen keine normkonforme Brandmeldeanlage nach DIN EN 54. Sie ergänzen die Brandmeldeanlage als vorgelagerte Früherkennungsschicht und erkennen thermische Anomalien bereits vor der Rauchentwicklung. In Bereichen, wo klassische Brandmeldeanlagen nicht praktikabel sind (Freiflächen, Schüttgutlager, Deponien), kann Thermografie als primäre Erkennungstechnologie eingesetzt werden, in Abstimmung mit dem Brandschutzbeauftragten und dem Versicherer.